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Absorberklasse

Nach DIN EN ISO 11654. Die Bewertung der Schallabsorption von Absorbern und die Klassifizierung in die Klassen von A (höchst absorbierend) bis E (gering absorbierend). Grundlage hierfür ist der bewertete Schallabsorptionsgrad αw.

Äquivalente Schallabsorptionsfläche

Wird aus dem Schallabsorptionsgrad α und der Fläche eines Materials errechnet.

Bauakustik

Dabei geht es im Allgemeinen um die Schalldämmung. D.h. die Schallübertragung in und aus Räumen, bzw. von einem Raum zum anderen zu verhindern.

Direktschall

Ist der Schall, der ohne vorherige Reflexion den Hörort erreicht.

DIN 18041

Über die “Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen“. Empfohlene Richtwerte der Nachhallzeiten, bezogen auf Größe und Nutzungszweck eines Raumes.

Flatterecho

Können entstehen, wenn zwischen zwei gegenüberliegenden stark reflektierenden Flächen der Schall hin und her reflektiert wird. Unangenehmer Effekt der Raumakustik.

Foamcoating

Bei Foamcoating wird, in einem speziellen Verfahren, eine flexible Beschichtung direkt auf hochdichten Schaumstoff mehrlagig aufgesprüht. Das Ergebnis ist eine geschlossene Oberfläche.

Hörsamkeit

Beschreibt die optimalen akustischen Eigenschaften eines Raumes bezogen auf seine Nutzung. Die gute Sprachverständlichkeit in einem Konferenzraum oder der uneingeschränkte Hörgenuss in einem Konzertsaal. Ist der Schall, der ohne vorherige Reflexion den Hörort erreicht.

ISO 354 (DIN EN 20354)

Über die “Akustikmessung der Schallabsorption in Hallräumen“. Beschreibt das Hallraum-Verfahren zur Messung der Schallabsorption von akustischen Materialien und Objekten.

Nachhallzeit

Ist die Zeit, die nach Schallabgabe vergeht bis der Schalldruckpegel um 60db, auf ein 1000stel seines Ausgangswertes, gesunken ist.

NRC-Wert (Noise Reduction Coefficient)

Ist das amerikanische Pendant zum bewerteten Schallabsorptionsgrad αw. Dieser Einzahlwert wird aus 4 mittleren Frequenzen gebildet. 250Hz, 500Hz, 1000Hz und 2000Hz.

Raumakustik

Beschreibt die akustischen Eigenschaften von Räumen und die Verbesserung durch entsprechende Maßnahmen passend zum Nutzungszweck des jeweiligen Raumes.

Schall

Es gibt unterschiedliche Arten von Schall. In der Raumakustik sprechen wir vom Luftschall. Schall breitet sich wellenförmig aus.

Schallabsorption

Bei der Schallabsorption wird die Schallenergie verringert bzw. der Schall “geschluckt“ und in andere Energie umgewandelt. Z.B. in Wärmeenergie.

Schallabsorptionsgrad (α) / bewerteter Schallabsorptionsgrad (αw)

Definiert das Absorptionsvermögen von Materialien und auch Personen. Ein Absorptionsgrad von α=1 steht für die vollständige Absorption des auftretenden Schalls und α=0 die für keinerlei Absorption, sondern vollständige Reflexion. Der Absorptionsgrad wird in den verschiedenen Frequenzbereichen gemessen. Der bewertete Schallabsorptionsgrad αw wird nach DIN EN 11654 ermittelt und ist ein stark vereinfachter Wert. Er hilft bei der Klassifizierung von Schallabsorbern.

Schalldruckpegel

Diese Messgröße beschreibt die Intensität eines Schallereignisses und wird in Dezibel (dB) gemessen.

Schalldämmung

Ein Begriff der Bauakustik. Beschreibt die Einschränkung der Schallübertragung durch Bauteile z.B. von einem Raum zum anderen. Mit zunehmender Bedeutung für das Thema “Open Space“ in Bezug auf Abschirmung von Bereichen (Luftschalldämmung), mittels Schallschirmen.

Schalldämm-Maß

Gibt das Maß der Schalldämmung von Bauteilen wie z.B. Fenster und Türen an. Aber auch bei Schallschirmen ist das Maß relevant.

Schalldämpfung

Die Reduzierung der Ausbreitung von Luftschall mittels Absorption durch entsprechende Materialien.

Schallreflexion

Treffen Schallwellen auf eine nicht oder nur teilweise absorbierende Fläche, dann werden sie von dort reflektiert. Es gilt Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel.

Sprachverständlichkeit (STI)

Ist das Maß für die Sprachübertragungsqualität im Raum. Die Skala reicht von 0 = unverständlich bis 1 = ausgezeichnet

Terzen und Oktaven

Beides sind Frequenzintervalle, die bei der Beurteilung der Raumakustik und von Schallabsorbern eine wichtige Rolle spielen. Eine Oktave beinhaltet drei Terzen.

Formpolster

Ein Formpolster wird direkt, mit den benötigten Eigenschaften, in die gewünschte Form geschäumt. Im Gegensatz zu konfektionierten Formteilen, die aus verschiedenen Polsterteilen zusammengesetzt bzw. verklebt werden.

Gerbung

Als Gerbung bezeichnet man die Konservierung der Tierhaut, um deren Zersetzung zu verhindern und seine natürlichen Eigenschaften zu erhalten. Es entsteht das Leder. Die häufigste Art der Gerbung ist die Chromgerbung. Zunehmend verwendet man heutzutage bei Polstermöbeln aber auch schon andere chromfreie Gerbverfahren.

Kappnaht

Einfach oder doppelt. Ist eine Ziernaht, die die Grundnaht stabilisiert. Sehr haltbare Verbindung.

Keder

Eine in ein Stoff- oder Lederband gefasste Schnur auf den Kantennähten. Dekorativ aber auch schützend und stabilisierend.

Korpus

Bezeichnet die Grundkonstruktion des Polstermöbels.

Leder

Die bei Polstermöbeln am häufigsten verwendeten Leder sind Glattleder vom Rind. Dabei unterscheidet man zwischen Anilin gefärbtem und Pigment gefärbtem Leder. Beim hochwertigeren Anilinleder handelt es sich um transparent durchgefärbtes Leder mit einem Finish (Wachsfinish), welches dadurch seinen weichen Griff und seine Natürlichkeit behält. Die Licht- und Schmutz Sensibilität ist etwas höher. Bei dieser Methode werden nur die besten Häute verarbeitet. Auch ist der Verschnitt höher. Bei der Pigmentfärbung wird die Farbe mehrfach aufgesprüht. Dadurch verliert das Leder teilweise seine Natürlichkeit und seine Atmungsaktivität. Dafür hat man aber auch weniger Verschnitt, da kleinere Fehler abgedeckt werden. Dieses Leder wird bei hochwertigen Polstermöbeln nicht verarbeitet. Eine Kombination aus beiden Verfahren ist das Semi-Anilin Leder. Nach dem Durchfärben werden eine leichte Pigmentschicht und ein Finish (z.B.Imprägnierung) aufgebracht. Die Vorteile sind, dass das Leder seine Atmungsaktivität und Weichheit weitestgehend behält, aber ein gleichmäßigeres Farbbild hat und eine höhere Lichtechtheit besitzt als das reine Anilinleder oder Nappaleder. Außerdem ist es pflegeleichter.

Polsterschaum

Bei den bei der Herstellung von Polstermöbeln verwendeten Schäume handelt es sich um umweltfreundliche PUR-Schaumstoffe bzw. um die im Kaltschaumverfahren hergestellten HR-Schaumstoffe. Alle Schaumstoffe werden nach Raumgewicht unterschieden. Das Verhältnis Gewicht zu Volumen (Kilogramm pro Kubikmeter) ist auch ein Qualitätsmerkmal. Umso höher das Volumengewicht, desto stabiler und haltbarer. In der Regel werden Polsterschäume mit einem Raumgewicht von 25-40 Kg/m³ verwendet. Je nachdem, ob Armlehnen, Sitzfläche oder Rücken gepolstert werden.

Polstervlies

Dient als Schutzschicht gegen das Durchscheuern zwischen Schaumstoff und Bezugsstoff.

Unterfederung

Grundlage für den Polsteraufbau. Je nach Sitzmöbel verwendet man eine Stahlwellenfederung (Nosagfederung), einen Taschenfederkern oder Elastikgurte. Die Nosagfederung z.B. ist eine sehr stabile und formbeständige Art der Unterfederung. Sie wird oft bei hochwertigen Polstermöbeln verwendet und verspricht, mit entsprechendem Polsteraufbau, einen sehr guten Sitzkomfort.